Von leeren Straßenzügen – eine Untersuchung der BahnhofCity Wien West

von Michael Anranter


Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und auch der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union bedeuteten eine Zäsur in der planerischen Stadtgestaltung Wiens. Durch eine rasche Bevölkerungszunahme, sowie die Ökonomisierung und Privatisierung der Räume, angetrieben durch die voranschreitende Globalisierung, wurden städteplanerische Grundsätze aus den frühen 1980er Jahren über Bord geworfen. Entgegen Bürgerbeteiligung und sozialem Wohnbau gab es nun andere Prämissen, die Einzug in die städtebaulichen Maßnahmen hielten und somit auch das Stadtbild prägten. Dieser Artikel wird sich damit auseinandersetzen in welchem Ausmaß der erneuerte städtebauliche Kontext das soziale Leben innerhalb eines definierten Raumes beeinflusst. Hierbei bietet die neu gestaltete BahnhofCity Wien West ein optimales Feld zum Erstellen von kognitiven Karten im ökonomisierten Raum. Ziel ist es, die Auswirkungen gesteigerter ökonomischer Interessen im Städtebau auf die Menschen innerhalb einer Stadt zu untersuchen und diese kritisch zu hinterfragen.

Ähnlich wie in vielen anderen europäischen Städten werden, seit den 1970’er Jahren bei der Neubebauung und Wiederbelebung ehemaliger zentraler Orte innerhalb einer Stadt, vermehrt Maßnahmen ergriffen, die in erster Priorität den ökonomischen Interessen der Stadt, oder jener der Investoren, entsprechen. In diesem Zusammenhang sprechen der post-Marxist David Harvey, aber auch weitere AnthropologInnen von einer entrepreneurial oder revanchist city. Diese definiert sich vor Allem über drei Kriterien:

First […] the new urban arena is ever more imbued with the influence of powerful business interests, espescially through the much-heralded public-private partnership. Second, the (this) business-led agenda is much less concerned with wealth redistribution and welfare than with the very enabling of economic enterprise, although the latter is viewed to generate societal benefits through the impact of trickle-down economics. […]. Finally, he views urban entrepreneurialism to be driven by a political economy of place rather than territory”. (Harvey, in: MacLeod, 2008 :604f) Während der zweite Aspekt in Bezug auf den neu gestalteten Westbahnhof vernachlässigbar ist, spielen das erste, wie auch das dritte von Harvey genannte Kriterium eine besondere Rolle in der wissenschaftlichen Betrachtung des ehemaligen Westbahnhofes. Zur Erklärung ist es hilfreich den letzten von Harvey angeführten Punkt genauer zu betrachten. Er stellt in diesem die These auf, dass die Umsetzung von Prestige-Projekten oftmals vielmehr von Reisenden oder Außenstehenden von Vorteil sind, beziehungsweise erlebt werden, während sie von der eigentlichen Bevölkerung, die sich in der unmittelbaren Nähe aufhält und lebt, eine weitaus geringere Aufmerksamkeit erfahren. (vgl. Harvey, in: MacLeod, 2008 :605)

Die erste, sowie die dritte These von Harvey lassen unterschiedliche Annahmen zu, die untersucht und ausgeführt werden sollen:

  • Durch die Ökonomisierung des Raumes kommt es zur Entleerung der Straßenzüge rund um den ehemaligen Westbahnhof

  • Die Entleerung der Straßen kann auf bauliche und sicherheitsbedingte Maßnahmen zurückgeführt werden, deren wichtigstes Ziel die Effizienzsteigerung im Sinne einer Ökonomisierung des Raumes darstellt

  • Durch die unterschiedlichen Maßnahmen kommt es zum Konflikt zwischen öffentlichem, halböffentlichem und privatem Raum

  • Menschen nehmen die BahnhofCity Wien West nur innen bewusst wahr

 Öffentlicher und privater Raum

Per Definition ist eine Stadt eine verdichtete Siedlung, die durch eine fortgeschrittene Arbeitsteilung charakterisiert wird. Vielmehr allerdings stellt die Stadt auch einen Schmelztigel (Treffpunkt U-Bahn)für eine große Anzahl an individuelle Menschen dar, die durch ihre signifikante Diversität eine heterogene Gesellschaft bilden. Diese Heterogenität kann anhand der europäischen Stadt aufgezeigt werden: “Die europäische Stadt ist ein revolutionärer Ort, Ort der Emanzipation des Bourgeois aus den geschlossenen Kreisläufen der Hauswirtschaft zu freiem Tausch auf dem Markt, des Citoyen aus feudalistischen Abhängigkeiten zu demokratischer Selbstverwaltung und des Individuums aus den dichten Kontrollen dörflicher Nachbarschaft zu den Freiheiten urbaner Anonymität und Toleranz. (Siebel, 2005 :1)

Besonders interessant ist die plakative Gegenüberstellung der urbanen Anonymität als privates Dasein in Bezug auf die dörfliche Kontrolle; anders formuliert die Polarisierung der alltäglichen Lebensformen auf das Private und das Öffentliche. Aus dieser Polarisierung ergeben sich drei unterschiedliche Dimensionen, welche die Trennung von privaten und öffentlichen Räumen definieren: 

Einmal juristisch: der öffentliche Raum steht unter öffentlichem Recht, der private unter Eigentumsrecht und privatem Hausrecht. Zum zweiten funktional: dem öffentlichen Raum der Stadt sind die Marktfunktion, Freizeit, kulturelle und politische Funktionen zugeordnet; dagegen sind Produktion und Reproduktion den privaten Orten, Betrieb und Wohnung vorbehalten. Schließlich drittens ist die Differenz zwischen öffentlichen und privaten Räumen sozial definiert. Der öffentliche Raum ist Ort ritualisierter Anonymität, eines stilisierten, distanzierten Verhaltens. Der private Raum dagegen ist Ort von Intimität, Körperlichkeit und Emotionalität” (Siebel, 2000, 31).

In den vergangenen Jahrzehnten kam es zu einer Verwischung der Grenzen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen. Dies geschah insbesondere durch das Erschaffen abgetrennter Lebensräume – als Beispiel seien etwa die gated communities, wie sie etwa in Sao Paulo, New York, Singapur, aber auch Berlin und nicht zuletzt Wien in den vergangenen Jahrzehnten entstanden, genannt – aber auch durch das Auslagern der Stadtplanung an private Unternehmen, sodass sich die Rechtspersönlichkeit von einer lokalen politischen Administration zu privatrechtlichen AkteurInnen hin verschob.

Insgesamt konnte beobachtet werden, dass die Ökonomisierung des öffentlichen Raumes durch eine völlige Privatisierung oder Public-Private Partnership, zu einer maximalen Einhausung des ehemalig öffentlichen Raumes geführt hat. Unter dem Begriff der Einhausung ist vor Allem die Integration von unterschiedlichster Dienstleistungen, Arbeitsplätzen, Wohnungen sowie Zugang zur alltäglichen Versorgung und weiterer öffentlicher Infrastruktur in ein Gebäude zu verstehen. Siebel führt diesbezüglich aus: Die so gewonnene Unabhängigkeit von der urbanen Umgebung erlaubt diesen Betriebsformen, ihre Standorte ausschließlich nach der Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Flächen zu wählen […], intern wird Stadt inszeniert. Der Wechsel der Angebote verdankt sich nicht mehr der unsichtbaren Hand des Marktes, sondern exakter Kalkulation, um Bewegungen, Wahrnehmungen und Verweildauer der Kunden lenken zu können. Ebenso kontrollierbar wird die soziale Zusammensetzung der Kundschaft durch das Angebotssortiment, das Image, die feinen Mittel ästhetischer Gestaltung, aber auch durch die handfesteren Mittel privater Sicherheitsdienste”. (Siebel, ,2000 : 32)

Die Ausdehnung des privatisierten Raumes geschieht folglich auf Kosten des Öffentlichen Raumes, wie am Beispiel der neu gestalteten BahnhofCity Wien West deutlich gemacht werden kann. Der Bahnhof, als öffentliche Verkehrseinrichtung der teilprivatisierten Österreichischen Bundesbahn und zentraler Verkehrsknotenpunkt der Stadt Wien, wurde durch eine Shopping Mall, ein Business Hotel und großzügige Büroflächen für private Unternehmen ergänzt. Sämtliche Kriterien, die auch von Siebel beschrieben werden, wurden angewandt, um eine Effizienssteigerung des Raumes im ökonomischen Sinne zu erreichen.

Wird die BahnhofCity Wien West in Zusammenhang mit ihren umliegenden Wohn-, und Einzelhandelvierteln gesehen fällt auf, dass durch die nach Innen gerichtete Anordnung der Geschäfte innerhalb des Einkaufszentrums Fassaden entstehen, die eine architektonische Abspaltung zur Umgebung vornehmen. Darüber hinaus ergeben sich aus der Ausrichtung der Verkaufsflächen zusätzliche Einschränkungen für bestimmte Teile der Gesellschaft: “Das buchstäbliche Wegbrechen des klein strukturierten Einzelhandels führt nicht nur zu einer Verschlechterung der Versorgungssituation für eingeschränkt mobile Bevölkerungsgruppen, es bewirkt eine nachhaltige Verödung der Erdgeschosszonen und somit auch einen Niedergang des öffentlichen Raums“. (Seiß, 2007 :146).

Als letzter Punkt zur Diskrepanz zwischen öffentlichen und privatem Raum sollen noch Analogien ihre Erwähnung finden, die eine Unterscheidung der beiden Raumformen mit sich bringen. Dementsprechend werden Differenzen zwischen Privat und Öffentlichkeit oftmals mit den Begriffen der Sicherheit und der Unsicherheit gleichgesetzt und als Simplifikation kontrastiert. Dabei ist es bedeutend, dass der Erhalt von Diversität durch das Zulassen von Unsicherheit von Bedeutung ist. “Die Unüberschaubarkeit der Stadt ist Voraussetzung dafür, dass abweichendes Verhalten seine Nischen findet, in denen es ausgelebt werden kann, unbemerkt von Verwandten, Nachbarn oder der Polizei”. (Siebel, 2000 :33) Der ökonomisierte Städtebau, welcher auch in Wien seit Öffnung der neuen Märkten im Osten Europas Einzug gehalten hat, limitiert durch seine Formen der Gestaltung des öffentlichen Lebens, sowie die Exklusion spezifischer Gruppen die Existenz einer heterogenen Gesellschaft und stellt damit selbst einen contested space dar.

Konflikträume, oder: Contested Space

Unabhängig von der juristischen Betrachtungsweise unterschiedlich gearteter Räume innerhalb einer Stadt, können nun Konzepte des Raumes angebracht werden, die diesen als Ort der sozialen Interaktion beschreiben. In “The Anthropology of Space and Place” konstruriert Setha Low Raum und Ort, basierend auf fünf unterschiedlichen Konzepten, welche sich an den Begriffen Body, Gender, Inscription, Contestation und Transnationality orientieren. Im Rahmen der Fragestellung in Bezug auf Exklusion durch die Ökonomisierung des Raumes erscheint es sinnvoll, sich auf die contested spaces zu konzentrieren. Diese sind Orte, an welchen Machtverhältnisse zum Ausdruck kommen, die im Konflikt durch die Inskription unterschiedlicher Bedeutungen von verschiedenen Personen innerhalb ein und des selben Raumes geschehen. Low führt aus; “spaces are contested precisely because they concretize the fundamental and recurring, but otherwise unexamined ideological and social frameworks that structure practice”. (Low, 2003 :18)

Bedeutungen inklusiver und exklusiver Art, können durch vielerlei Eigenschaften in einen definierten Raum inskribiert werden. Physische Aspekte der sozialen Produktion, sowie der sozialen Konstruktion, bieten hierbei eine Reihe an Konfliktpotential, da bei Weitem nicht alle Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppierungen berücksichtigt werden können. Während sich die soziale Produktion des Raumes über die Synthese von Hintergrundwissen, Material und Architektur erklärt, wird die soziale Konstruktion des Raumes aus dem punktuell Erlebten und der sozialen Interaktion definiert. Somit können die unterschiedlichen Bedeutungen, welche als Ursache für das Konfliktpotential bestehen, auf persönliche Perzeptionen der Umwelt zurückgeführt werden. Hier spielen Faktoren wie Kultur, Sozialisierung, Erziehung, sozialer Stand, Legalität und Weiteres eine bedeutende Rolle.

Nebst dem gegebenem Konfliktpotential weißt Setha Low auch auf die unterschiedlichen Hierarchien innerhalb eines Raumes hin. Um hierbei auf das Konzept der entrepreneurial city nach MacLeod zurück zu kommen, werde ich zunächst auf die Entscheidungsstrukturen im städtebaulichen Prozess hinweisen, und anschließend auf deren Auswirkungen auf die von Exklusion betroffenen Gruppierungen Bezug nehmen. (MacLEod, 2005 :603) 

Durch die Genehmigung von Projekten, entsprechend der von der Stadtregierung Wien vorgegebenen Baurichtlinien, scheint es ein demokratisch legitimiertes Vorgehen in der Aneignung und Gestaltung von öffentlichem, halböffentlichem und privatem Raum zu geben. MacLeod kritisiert, dass trotz der politischen Legitimation, erlangt durch demokratische Wahlen, eine politische und ökonomische Elite unter dem Druck verschiedener Entgrenzungen, keine geeignete Interessenvertretung für das Öffentliche darstellen kann. (MacLeod, 2005 :615) Der Legitimationsverlust der politischen Elite wird, wie bereits beschrieben, durch die Auslagerung der städteplanerischen Maßnahmen an private Investoren und Unternehmen zusätzlich forciert. Diesem, in der Tat recht einseitig und negativ geprägtem Ansatz, stellt Setha Low den neutraleren Begriff der spatial tactics gegenüber und greift auf die Konzeptionen des Gesellschaftstheoretikers Michel Foucault zurück, welcher sich, für die Aufteilung und Interaktion der Menschen innerhalb eines baulich konstruierten Raumes, besonders empfiehlt.

Foucault bezeichnet den Raum als Strategie zur sozialen Kontrolle, wobei die Architektur zur Konstruktion des Raumes zum Werkzeug der herrschenden Machtregime wird. Hierbei muss vorweggenommen werden, dass verschiedene Formen der Herrschaft parallel existieren und in begrenzt lokalem Radius agieren. Darüber hinaus ist nach Foucault anzunehmen, dass es weder eine andauernde Hierarchisierung der Macht, wie etwa jene eines zentralen Verwaltungsstaates gibt, noch hat die Annahme, Mächte seien nur negativer Art, bestand. 8Hofmann, 2003 :4f)

Generell kann die Macht-Raum Konzeption nach Foucault auf zwei Stränge heruntergebrochen werden, die zwar an unterschiedlichen Polen ihren Ansatz finden, allerdings miteinander vernetzt sind. Diese Stränge können mit den Begriffen der Anatomo-Politik, sowie der Bio-Politik gefasst werden. Die erstere der beiden Mächte bezieht sich auf die Unterteilung der Individuen innerhalb eines bestimmten Raumes. Foucault führt aus: “Jedem Individuum seinen Platz und auf jeden Platz ein Individuum”. (Foucault, 1993 :181) Es kommt zu einer Zuweisung von Funktionsstellen, die an der Schaffung eines nutzbaren Raumes ausgerichtet sind und Rangordnungen durch flexible Relationen erstellt. Kritisch kann auch bei Foucault insbesondere die Aufteilung der Individuen hinterfragt werden, da eine tatsächliche Zuordnung nach Kompetenzen nicht vollends möglich erscheint.

Als Bio-Politik hingegen bezeichnet Foucault die regulierenden Maßnahmen zur Kontrolle, Steigerung und Vermehrung der Kräfte des Lebens. “Die Bevölkerung wird innerhalb dieser Machttechnologie nicht einfach als Gruppe von Menschen aufgefasst, sondern als Gattungskörper, der von biologischen Prozessen durchzogen ist. Geburtenziffer, Sterblichkeitsrate, Alterskurve, Krankheitsziffer und Gesundheitszustand rücken ins Zentrum des Interesses und werden durch die Entwicklung neuer statistischer Methoden überhaupt erst sichtbar. (Hofmann, 2003 :6)

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sich innerhalb der unterschiedlichen Räume, vertreten durch den contested space, bestimmte Machtanordnungen herausbilden, die, ähnlich wie die Bedeutungen der sozialen Produktion und Konstruktion, einer ständigen Veränderung unterliegen. Durch die Veränderung der Nutzungsbestimmung welche der ehemalige Westbahnhof durch seine Neustrukturierung erfahren hat kommt es folglich auch zu einer notwendigen neu-Aufteilung der Räume innerhalb, als auch außerhalb der BahnhofCity Wien West. Hierfür wurden und werden von den Verantwortlichen des Bahnhofs charakteristische Mechanismen des privatisierten Städtebaus zur Anwendung gebracht. Aufgrund einer veränderten Wahrnehmung von Kompetenzen innerhalb des ökonomisierten Raumes der entrepreneurial city, finden bestimmte Bevölkerungsgruppen keinen Platz mehr. Die Forschung zur Ausgrenzung bestimmter, meist finanziell minder bemittelter Gesellschaftsschichten, wird von mehreren Autoren theoretisch, aber auch angewandt, in unterschiedlichen Städten exerziert (vgl. Ong, Aiwah – Neoliberalism as Exception; MacLeod, Gordon – From Urban Entrepreneurialism to a Revanchist City? On the Spatial Injustices of Glasgow’s Rennaissance; Rieker, Ali – Urban Margins; Sennet, Richard – Capitalism and the city).

Um die Fragestellung aus einem ethnographischem Blickwinkel heraus bearbeiten und erfolgreich beantworten zu können, ist es von Nöten entsprechende Methoden zur Erfassung der Daten anzuwenden. Hierfür wurden bei einem kurzen Gang ins Feld kognitive Karten erstellt und eine teilnehmende Beobachtung durchgeführt. Während die teilnehmende Beobachtung zunächst einen ersten Zugang zum Feld verschaffen soll, dient das Erstellen kognitiver Karten vor Allem dafür, die Diskrepanzen in der Wahrnehmung der Orte innerhalb und außerhalb der BahnhofCity Wien West die Menschen aufzuzeigen. Beide Methoden haben durchaus ihre Mängel und sollten in ihrer Anwendung als Bestandteil einer Methodentriangulation gesehen werden. Methodik aber auch die Auswertung und Interpretation der Forschungen werden jeweils in einem getrennten Teil bearbeitet, und abschließend gemeinsam reflektiert.

Zur teilnehmenden Beobachtung sollen drei ausgewählte Orte und Situationen jeweils für 15 Minuten beobachtet werden. Hierbei wurde zunächst ein minutiöses Protokoll erstellt. Ziel ist es subjektive Interpretationen zunächst außen vor zu lassen und das soziale Handeln und Alltagsgeschehen unkommentiert einzufangen. (Becker, 1998 :76) Becker führt aus: “Careful description of details, unfiltered by our ideas and theories, produces observation that, not fitting those categories, requires us to create new ideas and categories into which they can be fitted without forcing.

Zu den drei beobachteten Orten gehören einerseits der innere Durchgang der in den BahnhofCity Wien West integrierten Shopping Mall, der an das ÖBB-Gebäude anschließende Teil des Europaplatzes, sowie der Ausgang zur Felberstraße. Alle drei Protokolle, die zwischen 10.00 und 11.00 Uhr gefertigt wurden, sollen hier zusammenfassend dargelegt werden.

Während die Felberstraße die BahnhofCity Wien West im Norden begrenzt, erstreckt sich das neu gestaltete Einkaufszentrum entlang dem Gesamten Hauptgebäude des Bahnhofs in Richtung Süden, wobei bis zu drei Ebenen für den Handel verfügbar gemacht wurden. Am südlichen Ausgang des Hauptgebäudes befindet sich der nicht bepflanzte Europaplatz, der von zwei Bürotürmen flankiert wird und die einzige überirdische Verbindung zur äußeren Mariahilfer Straße, eine der wichtigsten Transit-, und Einkaufsstraßen Wiens, darstellt.

Shopping Mall: Insgesamt 130 Personen frequentierten den Bereich zwischen Merkur und U-Bahn innerhalb von 15 Minuten. Dabei konnte den anwesenden Menschen nur beschränkt Symbole einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit zugeschrieben werden konnten. Eine überwiegende Anzahl der Menschen war mit Koffern, respektive Rucksäcken ausgestattet, Obdachlose fielen nicht gesondert auf. Prägend ist, dass nur wenige Menschen tatsächlich die Geschäfte aufsuchten, sondern vor Allem durch das Einkaufszentrum schlenderten, was auch durch das mangelnde Erscheinen an Einkaufstüten bedingt bestätigt werden kann. Es sollte beachtet werden, dass das Fehlen von Einkaufstüten nicht zwingend darauf hinweist, dass Menschen nicht konsumieren oder Geschäfte meiden.

Des weiteren ging aus der teilnehmenden Beobachtung hervor, dass nur wenige Menschen in Gesprächen verwickelt waren, bzw. soziale Kontakte pflegten, sodass darauf geschlossen werden kann, dass bei den BesucherInnen im Einkaufszentrum der BahnhofCity Wien West nur begrenztes Verlangen nach Kommunikation besteht. Auch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Ganges kann weitere Informationen über die Intentionen der PassantInnen geben. Während insbesondere Menschen mit Gepäck etwas langsamer in Erscheinung traten, wählten die weiteren Besucher der Mall eine etwas zügigere Gangart. Auch Wiederholungen, bzw. doppelte Zählungen betreffen überwiegend offensichtlich reisende Personen.

Integrierter Teil des Europaplatzes: Im Rahmen der Personenzählungen kam es aufgrund der anscheinend unterschiedlichen Interessen der PassantInnen zu einer Unterscheidung: Während sich innerhalb 15 Minuten lediglich 48 Menschen auf dem, durch die Bahnhofsgebäude integrierten Teil des Europaplatzes verweilten, wählten 68 Menschen den direkten Weg von der äußeren Mariahilfer Straße zum Bahnhofseingang. Auffallend war, dass ein großer Teil jener Personen, die den Europaplatz zum Verweilen aufsuchten, aufgrund ihrer Bekleidung als ÖBB-MitarbeiterInnen, oder als Beschäftigte der angrenzenden Geschäftsflächen zugeordnet werden konnten. Auch wurde die Aufenthaltsdauer am Europaplatz in rund 60% der Fällen auf das Rauchen einer Zigarette beschränkt, wobei nur selten Kommunikation zu Stande kam. Darüber hinaus muss allerdings beachtet werden, dass der Europaplatz, trotz seiner Integration in das Gesamtkonzept Bahnhofcity Wien West, einem hohem Lärmpegel durch eine nahe gelegene Straßenkreuzung ausgesetzt ist. Auch das angrenzende Restaurant “Vapiano”, dessen Garten sich auf dem Europaplatz befindet, konnte zwischen 11.30 und 11.45 Uhr, lediglich eine konsumierende Person verzeichnen, die sich am Platz aufhielt. Das Restaurant ist außerdem auch, die einzige Einrichtung, welche den Europaplatz nützt, um Waren anzupreisen. Alle übrigen Häuserfronten bleiben dem Platz gegenüber verschlossen, bzw. verweisen darauf, dass sich innerhalb des Bauwerks eine Reihe an Geschäften befinden.

Felberstraße: Die Felberstraße stellt das markanteste Beispiel der teilnehmenden Beobachtung dar, wobei dies auf zwei unterschiedliche Faktoren zurückzuführen ist. Aufgrund ihrer 4-spurigen Fahrbahn stellt die Felberstraße eine Art natürliche Barriere zwischen den beiden Straßenseiten dar. Interessant ist, dass sich auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs durchaus Geschäfte, und insbesondere gastronomische Unternehmen befinden, während die Fassade des Bahnhofgebäudes nicht eine einzige Öffnung, geschweige denn Geschäftsauslage oder gar Eingang/Ausgang an der Straße positioniert. Trotz des Schattens konnten somit nur 24 FußgängerInnen innerhalb einer Viertelstunde gezählt werden, die durch weitere 8 FahradfahrerInnen komplettiert werden. Somit ist die Felberstraße, jene Straße die weitestgehend abgeschottete und auch am wenigsten besuchte Straße. Die nach innen gerichteten Fassaden der Geschäfte im inneren des Bahnhofs grenzen sich aktiv von ihrer Umgebung ab und wirken somit auch auf das Verhalten der Menschen ein. Drei Personen, die das Bahnhofsgelände offensichtlich zu verlassen versuchten, kehrten beim Anblick der Felberstraße bestimmt um, und betraten in weiterer Folge erneut den Bahnsteig und auch das Haubtgebäude der BahnhofCity Wien West.

Die teilnehmende Beobachtung, sowie auch die Durchführung einer PassantInnenzählung konnten aufzeigen, dass es am Hauptbahnhof situierte Orte gibt, die den Bedürfnissen der NutzerInnen mehr entsprechen als andere. Außerdem besteht eine klare Trennung des Raumes zwischen dem Inneren der BahnhofCity Wien West und den umliegenden Straßenzügen, sodass von einer Einhausung des Privatisierten in den öffentlichen Raum gesprochen werden kann. “Die Ausdehnung des privatisierten Raums und die Privatisierung öffentlicher Funktionen verwischen die für die europäische Stadt konstitutive Differenz von Öffentlichkeit und dem Privaten. Damit verändert sich die sozialräumliche Struktur der Stadt”. (Siebel, 2000 :32) Unklar bleibt der Bezug, welchen Menschen zu bestimmten Örtlichkeiten, aufgrund persönlicher Erfahrungen aufbauen, und dementsprechend das foreground knowledge formen. Hierbei sei noch einmal darauf hingewiesen, dass dieses wegen der unterschiedlichsten Bedürfnisse und selektiver Exklusivität, auch unterschiedliche Ausprägungen annehmen kann.

Das Erstellen kognitiver Karten stellt das Vereinen unterschiedlichster Informationen zur Repräsentation des Umfangs dar. Sinn einer organisierten Repräsentation ist eine Hilfestellung für das Individuum in Bezug auf das eigene soziale Verhalten im Umgang mit anderen Menschen. Hierbei kommen wie auch bei Setha Low’s contested spaces background und foreground knowledge zum Einsatz. In der Analyse sind insbesondere die Untersuchung von Purpose, Perspective, Scale und Symbolization von Interesse. (vgl. Downs, 1977 :93) Die Untersuchung dieser vier Begriffe gibt Aufschluss über den Referenzrahmen, innerhalb welchem sich Personen im Alltagsleben bewegen und darüber hinaus räumlich definierte Probleme auflösen. Dabei muss bedacht werden, dass das Erstellen von kognitiven Karten subjektiv geschieht, weshalb die Ergebnisse lediglich als ergänzende Methode zur teilnehmenden Beobachtung gesehen werden kann.

Durch das interaktive und selektive im Organisationsprozess kommt es zu anhaltenden Analogien beim Erstellen kognitiver Karten. Downs führt dies etwas genauer aus: „Having processed and reprocessed environmental information, having adapted an existing organization scheme or imposed one of our own, we are ready to go another step further: to associate non-spatial information with a well-known cognitive map. […] The association is usually achieved via a graphic visual image, linking the point and the location. (Downs, 1977 :97) Durch Selektion des Markanten kommt es folglich zu Punkten der Erinnerung, an welchen Bedeutungen geknüpft werden. Hiermit kann auch der Analyseteil beginnen, wobei exemplarisch insgesamt zwei der erstellten Karten analysiert werden sollen. Zu allen gezeichneten Karten wurden außerdem kurze Beschreibungen der Zeichner hinzugefügt. Die Auswahl erfolgte basierend auf der Dichte an Details.

Das Motiv des Reisens war für die ZeichnerIn der Abbildung 1 von besonderer Bedeutung, wobei Koffer, sowie ein Becher Kaffee auf Reisegewohnheiten hinweisen. “Den Kaffee hole ich mir immer noch schnell beim Ströck, kurz bevor ich den Zug nach Hause nehme. Dann kann’s losgehen, auch wenn’s immer noch knapp wird” (Begleitschreiben 5, 2012 :1). Dabei lautete die Fragestellung, etwas zu zeichnen, was einen selbst am meisten als Bild vom Westbahnhof im Kopf bleibt. Im Verhältnis zum Zug erscheinen die dargestellten Personen groß und dominieren durch ihre zentrale Position innerhalb der Zeichnung das Bild. Auch die Anzeigentafel mit der Aufschrift “ICE über Regensburg” ist gegenüber den realen Dimensionen vergrößert dargestellt. Die schräge Perspektive lässt außerdem einen Blick in die, hier verkürzt dargestellte Ferne zu, wobei sich der Bahnsteig entgegen dem Fluchtpunkt stark verjüngt. Auch wird auf die Eigentümerschaft, beziehungsweise Art des Zuges kein gesteigerter Wert gelegt, was durch den Widerspruch ICE (DB) an der Anzeigetafel, und ÖBB (Railjet) am Zug erklärt werden kann. Auch die Darstellung des Zuges in Form eines stilisierten Rechtecks gibt über die Intensität der Wahrnehmung des Zuges per se Auskunft.

Die zweite Person im Bild nimmt hingegen, wegen der beiden erhobenen Arme, eine deutlich wichtigere Rolle als Bahnsteig und Zug ein. Sie könnte ZugbegeleiterIn, aber auch Familienangehörige, Freunde oder andere vertraute Personen darstellen. Insbesondere unter dem Aspekt der Verspätung gewinnt die Darstellung des/der ZugbegeleiterIn an Bedeutung, da ihm/ihr einerseits bezüglich der Startzeit eine bestimmte Macht eingeschrieben wird, andererseits auf ein soziales Moment hinweist.

Auch Abbildung 2 stellt den Bahnsteig, allerdings diesmal im Querschnitt, dar. Im Unterschied zu Abbildung 1 steht kein Zug am Bahnsteig der wartenden Person. Interessant ist die sitzende Haltung der Person, die wiederum, im Verhältnis zur Breite der Geleise und Überdachung, vergrößert dargestellt ist, die Proportionalität im Allgemeinen allerdings der Realität mehr entspricht als in Abbildung 2. Dies verweist darauf, dass der Ersteller der Karte den Bahnhof integrativer, als Gesamtraum versteht.

Erklärend zur Haltung der dargestellten Person wurde ausgeführt, dass die letzte Zigarette vor Abreise, am Boden sitzend, den Abschied aus Wien einleitet (vgl. Begleitschreiben 2, 2012 :1) Die sitzende Position, das Rauchen der Zigarette, das Fehlen des Zuges und auch die Abwesenheit des/der ZugbegleiterIn weißen auf eine unterschiedliche Erfahrung des Bahnhofs hin, die vor Allem auf den Faktor Zeit zurückgeführt werden kann. Die Abwesenheit weiterer Personen verweist aber auch auf die geringe soziale Bedeutung des Bahnhofs, wobei sich insbesondere am Bahnsteig in der Realität zumeist Menschen aufhalten.

Die Querschnittzeichnung des Bahnsteiges lässt, ähnlich wie auch in Abbildung 1, eine Verjüngung des Bahnsteiges zu, welcher die Ferne darstellen soll.

In acht von zehn Bildern wurde der Bahnsteig als zentraler Handlungskontext der BahnhofCity Wien West aufgezeichnet und benannt, sodass darauf geschlossen werden kann, dass background knowledge die Wahrnehmung des Bahnhofes auch nach dessen Umgestaltung dominiert und verschiedenste Personen keine signifikante Bindung zum neu gestalteten Bahnhof haben. Die Untersuchung der kognitiven Karten ergibt allerdings keine Relevanz in Bezug auf die Fragestellung, sondern unterstreicht die ursprüngliche Funktionalität des Bahnhofs.

Fazit

Aus den methodischen Untersuchungen können zwei Schlüsse gezogen werden. Einerseits zeigt die teilnehmende Beobachtung, dass sich ein Großteil des Aufenthalts innerhalb des Hauptgebäudes abspielt, wobei dieses den ökonomischen Interessen des Handels bedingt Folge leistet. Dies kann genauer nur durch die Betrachtung der Umsätze der angesiedelten Unternehmen untersucht werden. Allerdings hat die Integration der Geschäfte in das Innere des Hauptgebäudes zu einer Verweisung der angrenzenden Straßenzüge und des Europaplatzes geführt, wobei es notwendig wäre insbesondere Geschäftstreibende und Anrainer detailliert zu befragen. Das Erstellen der kognitiven Karten hingegen weißt auf die ursprüngliche Funktionalität eines Bahnhofs hin, wobei die erste Person auch auf Angebote privater Unternehmer zurückgriff.

Während die teilnehmende Beobachtung die Hypothesen durchwegs bestätigen konnte, können die kognitiven Karten vernachlässigt werden, da sie den Hauptbahnhof trotz subjektiver Erfahrungen vor Allem entsprechend des background knowledges wiederzugeben versuchen. Auch konnten die Auswirkungen der Privatisierung des öffentlichen Raumes innerhalb des Bahnhofgeländes nicht untersucht werden. Dazu wäre eine vergleichende Studie über eine größeren Zeitraum von Nöten, der auch die Einbettung des alten Bahnhofs in die umliegenden Strukturen beachtet.

Darüber hinaus sollte ein Bezug zu diversen Gruppierungen, die mehr oder weniger in-, oder exkludiert werden, hergestellt werden, damit die Veränderung des sozialen Kontextes ebenso in die Studie mit einfließen kann. “Das buchstäbliche Wegbrechen des klein strukturierten Einzelhandels führt nicht nur zu einer Verschlechterung der Versorgungssituation für eingeschränkt mobile Bevölkerungsgruppen, es bewirkt eine nachhaltige Verödung der Erdgeschosszonen und somit auch einen Niedergang des öffentlichen Raums“. (Seiß, 2007 :146)

Abschließend sollte noch ein theoretischer Aspekt überdacht werden, der sich auf die Konzeption des contested spaces nach Setha Low beruft. Es stellt sich die Frage, ob nicht (mehr) genutzte Straßenzüge, trotz, oder gar aufgrund der Abwesenheit von Personen zu Konflikträumen werden, da eben keine Konflikte entstehen können. Konflikte würden in Folgen nicht durch die alleinige Anwesenheit unterschiedlicher Menschen an bestimmten Räumen entstehen, sondern auch durch die Abwesenheit der Selbigen. Diese Annahme begründet sich durch die Idee der spatial tactics, wodurch Raum von einflussreichen Positionen erobert wird und somit auf soziale Kompetenzen und Interaktionen einzelner Personen wirkt. Es besteht ein Wechselspiel zwischen dem contested space und den spatial tactics, wobei der soziale Konflikt durch die Abwesenheit von Personen durch das Unterbinden sozialer Interaktion an bestimmten Orten forciert wird. Das Konzept besteht und kann adaptiert werden, die Methodik muss dementsprechend angepasst und weiter entwickelt werden. Diese Arbeit erhebt keinen Anspruch auf Objektivität oder gar Vollständigkeit, kann allerdings Impulse zur Untersuchung der Implementation neoliberaler Taktiken in den öffentlichen Raum geben.

Literaturverzeichnis

Downs, Roger (1977): “Maps in Minds – Reflections on cognitive mapping“, New York (e.a.), Harper and Row.

Foucault, Michel (1993): “Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses”, Suhrkamp Verlag, Berlin.

Harvey, David; in: MacLeod, Gordon (2005): “From urban entrepreneurialism to a revanchist city? On the spatial injustices of Glasgows Renaissance”, Durham, University of Durham.

Hofmann, Martin-Ludwig (2003): “Macht und Raum. Eine Besichtigung moderner Architektur mit Michel Foucault”.

URL: http://www.architektursalonkassel.de/Martin_Hofmann.pdf 

letzter Aufruf: 28.05.2012

Low, Setha (2003): „The anthropology of space and place: Locating culture“, Oxford [e.a.], Blackwell Publications.

URL: http://www.unidue.de/imperia/md/content/nestvogel/04bourdieu.pdf

letzter Aufruf: 23.05.2012

Seiß, Reinhard (2007): “Wer baut Wien?Hintergründe und Motive der Stadtentwicklung Wiens seit 1989”, Salzburg/ München, Verlag Anton Pustet.

Siebel, Walter (2000): Wesen und Zukunft der europäischen Stadt, ETH Zürich.

URL: http://www.nsl.ethz.ch/index.php/en/content/download/329/2039/file/.

letzter Aufruf: 22.05.2012

Siebel, Walter (2005): Was ist eine europäische Stadt?, in: EuropaKulturStadt, Ausgabe II, Kulturstiftung des Bundes e.V./ Deutscher Kulturrat, Berlin.

URL: http://www.kulturrat.de/dokumente/eks/eksII.pdf

letzter Aufruf: 28.05.2012

Feldnotizen

Anonyme Person (2012): Begleitschreiben 5; Wien, 27.06.2012 – in Verbindung zur kognitiven Karte Nr.5, hier: Bild 1

Anonyme Person (2012): Begleitschreiben 2; Wien, 27.06.2012 – in Verbindung zur kognitiven Karte Nr.2, hier: Bild 2

Bildverzeichnis

Abbildung 1 (2012): Kognitive Karte, BahnhofCity Wien West – Nr.5; Wien, 27.06.2012

Abbildung 2 (2012): Kognitive Karte, BahnhofCity Wien West – Nr.2; Wien, 27.06.2012

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