Treffpunkt U-Bahn.

Obschon im Internet zunächst unauffindbar, konnte ich neulich eine italienische Ausgabe von Marc Augé „In the metro“ ausfindig machen. Die editierte Auflauge ‚a cura di Francesco Milla‘ half mir dabei wieder etwas tiefer in die Stadtanthropologie der 90’er Jahre einzutauchen.

Zunächst hatte ich überlegt selbst eine kurze Rezension über das Buch zu schreiben, allerdings stellte ich fest, dass das Zusammenfassen eines italienischen Buches in deutscher Sprache doch die ein oder andere Tücke beherbergen konnte. In Folge machte ich mich auf die Suche nach einer frei verfügbaren Rezension, und wurde fündig.

http://www.nsl.ethz.ch/disp/reviews/160/160_auge.pdf

In Bezug auf das Ritual schreibt Augè in der übersetzten Fassung:

„Le regolarità del metrò sono evidenti e istituite. Il primo e l’ultimo convoglio godono forse di un qualche fascino poetico per il fatto di vedersi assegnato un posto immutabile nell’ordinamento del quotidiano, simboli del carattere ineluttabile delle scadenze, dell‘ irreversibilità del tempo e della successisione dei giorni. In termini di spazio, i trasporti pubblici si prestano anche a una descrizione funzionale e più geometrica quantunque geografica.“  (Augè, 2010 :56)
Referenzen:

Marc Augè (2010 edit., 1986): Un etnologo nel metrò. Elèuthera. Milano.

2 Kommentare

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