Migration

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Life is always
moving

by Ken Jordan, 2014

Ancestral rituals

Three weeks ago I headed through Mexico City with three of my fellows. In Culhuacàn some dancers found our best attention. In 2016 they worship their ancestors once a week after work. No fancy ancient clothes, little tourists stopping for watching and taking pictures (except us!). Minor accessories besides plumes and some fruits, monotonous beats and sweet melodies from simple but (to me) unknown instruments. It was a come together, a dance – exhausting and empowering at the same time for those participating somewhere within the world’s highest located capital and megacity.

Thinking about what we have experienced at Culhuacàn I have the feeling in Europe we somehow lost to many of our traditions. As a person without strong creed in ancestral and religious traditions, observing this ritual made me feel somehow sorry for our fast-paced urban dystopia, where too many everyday traditions in the unconventional public space were lost. In Europe we ask for dedicated occasions – the older I grow, the more I understand this as a loss.

If your interested in more pictures about selected parts of Mexico City follow this link!

 

Schritte der Ungwissheit

Cuba 2016 ist ein Cuba deren Einwohner_Innen nicht erst seit gestern über den kommenden Umbruch Bescheid wissen. Während die Einen auf das Ende der Ära Castro warten, um den heißgeliebten Harley Davidson mit Verkaufsstelle auf Varadero zu eröffnen, fürchten die Anderen um den Einbruch des Gesundheitssystem. Die behutsame Öffnung wird bereits heute in den lokalen Ämtern und Institutionen von Havanna vorbereitet und soll den Ausverkauf dieses einzigartigem Fleckens Erde vorbeugen. Der Bevölkerung bleibt zu wünschen, dass das Ende des Embargos nicht nur mit gefüllten Verkaufsständen in den Lebensmittelsektoren einhergeht und den Wunsch nach Selbstverwirklichung vieler junger Kubaner_innen berücksichtigt, sondern auch das Verhältnis zu den Exilkubaner_innen nachhaltig verändert. Sie stellen nämlich eine Schlüsselgruppe in der Reorganisation von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Nur gemeinsam – so scheint es – werden die Kubaner_innen der vorwiegend US-amerikanischen aber eben auch Brasilianischen sowie anderen externen Kräften entgegenwirken können, um eine schrittweise Transformation zu begünstigen, deren Opfer nicht zum nächsten Mal die Bevölkerung ist.

Auf meinem kurzen aber intensiven Aufenthalt auf Kuba besuchten wir Havanna, Las Terazzas, Artemisa, San Antonio de los Banos, Matanzas und Varadero. Viele weitere Tage in Kuba sind erstrebenswert in dem Land wo für einen Moijto umgerechnet € 1,50 und Hummer € 5,00 berechnet werden. Und gerade hier, im Restaurant und Barsektor ist trotz der teils hohen Qualität wohl viel Spielraum nach oben – nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Versorgungs- und Rohstoffknappheit. Visit Cuba!

Das vollständige Fotoalbum gibt’s hier!

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#BREXIT Backlash

Living in Vienna, Italian Citizenship

a German sweetheart in Spain

working intense but smoothly

catholic background, fast-breaking in the evening

5 min beer at a Salsa club

dancing with some French people

final drink at the Bolivian local

On 24.06.16 many commit to transnational standards of the EU

Freie Mitte.

Schon bald wird Wien hier eine der letzten großen innerstädtischen Brachen erschlossen, und einer neuen Aufgabe zugeführt haben. Dies Stadtentwicklungsgebiete Nordbahnhof und Nordbahnhof im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Auf einem Teilbereich des entsprechenden Entwicklungsgebietes sollen 4000 Personen ihre neue Heimat und 2500 ihren neuen Arbeitsplatz finden. Markenzeichen der Zukunftsvision ist die möglichst naturbelassene freie Mitte. Damit 2025 ein Vergleich möglich ist, habe ich mich gemeinsam mit anderen Interessierten auf den Weg gemacht und die derzeit freie ‚freie Mitte‘ erkundet und dokumentiert.

Ein paar Fotos auf meinem Flickr halten fest, was derzeit an Natur und natur-gewordenem Gebautem vorhanden ist, und in eben dieser Form auch schon heute als freie Mitte und Park von den Anreinern genutzt wird.

NON-SPACE: The Collapse of the City as Commodity

Non-space is a short documentary that critically explores the ways in which AKP’s construction-based economic growth strategy has become a mechanism for destruction in Turkey by turning old neighborhoods into investment tools of foreign and domestic capital.

It promotes a western living style while plundering city areas considered to be less developed and inhabited by the relatively deprived. The plundering of districts, city quarters, forests and natural resources such as water and space in general the Turkish real estate development plan has become an instrument to consolidate power and ignore the workers unions…

Director: İmre Azem
Producer: Gaye Günay
Editing and Music: Kaan Çuhacı
Animation: Emre Özbay

NON-SPACE: The Collapse of the City as Commodity (ENG version) from Kibrit Film on Vimeo.

I’m with stupid.

Josef Frank Exhibition – MAK

If you’re interested in arts, architecture, urban planning and housing MAK is the place to be in Vienna. Today I had the opportunity to join an Austro-Chinese tour focusing on Josef Frank.

MAK_Josef Frank_2016

MAK_Josef Frank_2016

It was a great experience having Chinese and Austrian architects and urban planners exploring the works of one of the most important Viennese planners, architects and designers of the 20th century. From high rising walls and entrances to round windows that are not only windows but also windows towards the outer space; from walls with no other use than separating the busy stairways from living and comfort zones to doors all looking equally unimportant. The experience had become a merger of two or more ideas on how people design. It’s a surprisingly interesting exhibition to be explored at MAK – Vienna. For details click here.

 

Driverless Mobility

Driverless, CO²-neutral and intelligent mobility has become a salient issue for cities all around the world. In fact cities all around the world have learned they have to focus on mobility whenever trying to contribute to an ecologically sustainable future. It’s a sector where significant results can be achieved easily, hermful emmissions are tried to be kept at the outside of city borders.

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Reisefreiheit für Vögel und Menschen am #Brennerpass

1370 Meter über dem Meeresspiegel; in Mitten der Alpen – Nadelöhr zwischen Italien und Österreich mit dem Schwerpunkt auf motorisiertem Individual- und Warenverkehr. Ich bin Südtiroler, in Bozen geboren, seit über acht Jahren in Wien wohnhaft. Den Brennerpass quere ich etwa 10 Mal im Jahr. Mit der Schließung des Brenners ist es für mich an der Zeit mir über einen Standortwechsel Gedanken zu machen. Nicht alleine ob des Akts der Grenzüberschreitung, sondern aufgrund der Tatsache, dass in Österreich Egoismus und Machtkalkül in den Vordergrund gestellt werden. Denn sozial ist es nicht, wenn eine soziale Partei in ultima ratio die Grenzschließung eben dort beschließt wo abertausende entlangfahren, um Freunde und Familie in der Heimat zu besuchen.

409738841_c351f23610_zdarkpony, 2007. URL: https://goo.gl/idGcgq

Seit dem vergangenem Wahlsonntag drängt sich der Gedanke auf, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Österreicher_innen vor denen die sie ‚Ausländer‘ nennen und sich durch ihren Hang zu Sozialleistungen und Faulheit von den ‚Inländern‘ unterscheiden, Angst haben. In Österreich, einem der reichsten Länder der Welt, geht die Angst um und jeder muss selbst schauen woran er ist. So ein Schmarrn!  Weiterlesen